Sie leben in Wien und überlegen als hochsensible Person eine Psychotherapie zu beginnen?

Gerade unsere moderne Zeit ist für hochsensible Personen (HSP) sehr schwierig. Alles ist so schnell und stressig. Es gibt viele Sinneseindrücke überall auf der Straße, Geräusche, Bilder und vieles mehr. Das kann für Sie als hochsensible Person schon überwältigend sein. Häufig kommt es dann auch zu Unverständnis von anderen Menschen, die das Phänomen der Hochsensibilität noch nicht kennen.

Unser heutiges Leben bringt daher für hochsensible Personen eine Reihe besonderer Herausforderungen mit sich. Hier in meiner psychotherapeutischen Praxis möchte ich hochsensiblen Menschen dabei helfen, mit diesen Herausforderungen besser fertig zu werden als auch ihre besonderen Stärken auf Grund ihrer Hochsensibilität zu verfeinern.

Im folgenden möchte ich Ihnen daher das Thema Hochsensibilität noch etwas näher bringen, ein paar Fakten darlegen sowie erklären, wie Psychotherapie Ihnen in Ihrer besonderen Wahrnehmung helfen kann.



Was bedeutet Hochsensibilität und welche Merkmale hat es?

Hochsensible Personen haben eine besonders feinfühlige Wahrnehmungsgabe. Dies führt zu einer Reihe von speziellen Merkmalen, die hochsensible Menschen auszeichnen:

  • Eine besonders starke Reaktion auf Außenreize und Emotionen

  • Besondere Sensibilität für Stress

  • Starke eigene Emotionen

  • Leichte Überreizung der Sinne

  • Hohe Lärmempfindlichkeit

  • Gedankenflut, die durch den Kopf rauscht

  • Oft starke Selbstkritik und Neigung zu Perfektionismus



Welche Vorteile kann Hochsensibilität auch mit sich bringen?

All diese Eigenschaften und auch Herausforderungen bringen aber auch eine Reihe von Vorteilen und besonders fein ausgeprägte Fähigkeiten mit sich:

  • Gutes Einfühlungsvermögen/ Empathie

  • Hohes Maß an Kreativität

  • Detaillierte Selbstreflexion

  • Besonders ausgeprägte Vorstellungsgabe

  • Detailreiche Wahrnehmung der Umwelt

  • Langer emotionaler Nachklang von Erlebnissen



Welche Arten von Hochsensibilität gibt es?

Es gibt drei primäre Sub-Arten von Hochsensibilität. Diese sind jedoch nicht strikt zu trennen. Die meisten hochsensiblen Menschen haben eine Mischform mit üblicherweise einer dominanten Seite in ihrer Hochsensibilität

Die drei Sub-Arten von Hochsensibilität:

  • Sensorische Hochsensibilität ist eine besonders sensible Wahrnehmung von Sinneseindrücken wie Geräusche, Gerüche, Licht und Farben. Personen mit dieser Art von Hochsensibilität sind oft künstlerisch, musikalisch und ästhetisch begabt. Gleichzeitig sind sie aber auch empfindlich für Lärm, sind leicht irritiert und von vielen Sinneseindrücken schnell überlastet

  • Emotionale Hochsensibilität ist eine besondere Feinfühligkeit im zwischenmenschlichen Bereich. Personen mit dieser Art von Hochsensibilität sind häufig besonders genaue Zuhörer*innen und reagieren oft mehr auf die Untertöne des Gesagten als auf die gesprochene Botschaft selbst

  • Kognitive Hochsensibilität ist die Fähigkeit, die Welt in besonders komplexen Zusammenhängen zu sehen. Für Menschen mit dieser Hochsensibilität kann der Alltag durchaus herausfordernd sein, da sich die Kommunikation mit anderen Menschen durch ihre komplexen Gedanken schwierig gestalten kann.



Was sagt die Wissenschaft zum Thema Hochsensibilität?

Bezüglich Hochsensibilität steckt die Wissenschaft noch etwas in den Kinderschuhen. Ein paar Erkenntnisse gibt es allerdings schon.

Es wird vermutet, dass Hochsensibilität genetisch veranlagt ist und durch eine veränderte Aktivität verschiedener Hirnstrukturen (Neokortex, Thalamus, Hypothalamus) zusammenhängt. Auch von ein paar Umwelteinflüssen wird ausgegangen.

Wichtig bei Hochsensibilität ist auch, dass es keine Krankheit ist sondern eine besondere Eigenschaft eines Menschen. Eine Diagnose von Hochsensibilität ist daher keine Attestierung einer Krankheit sondern lediglich die Feststellung, dass Sie die Welt etwas anders wahrnehmen.



Was bringt Psychotherapie für hochsensible Personen?

Ein erster wichtiger Aspekt in der Therapie von hochsensiblen Menschen ist es, die eigene Hochsensibilität und inneren Vorgänge anzuerkennen und besser verstehen zu lernen. Dadurch können Sie auch lernen, mit Ihrer Hochsensibilität besser umzugehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Therapie sind die eigenen Bedürfnisse. Sie können lernen Ihre Bedürfnisse besser zu erkennen und diese einzugehen. Dazu gehört dann auch, eine Umgebung in Ihrem Leben zu schaffen durch die Sie Stress vermeiden können und die Menge an Sinneseindrücken reduzieren können, sodass Sie nicht davon überwältigt werden. Auch Wege entdecken, um Stress abzubauen gehört dazu.

Auch kann es sein, dass Hochsensibilität psychische Erkrankungen mit sich bringt wie Depression und Angststörungen. Manche hochsensiblen Menschen versuchen auch mit Alkohol oder Drogen, sich Linderung zu verschaffen, was leicht zu Suchterkrankungen führen kann. In diesen Fällen ist wie bei allen anderen Menschen auch professionelle psychotherapeutische Hilfe anzuraten.

Zu guter Letzt kann die Psychotherapie auch einfach ein Ort sein, wo Sie Sie selbst sein können. Ein Ort auch um Ihre besonderen Begabungen zu entdecken und diese schätzen und nutzen zu lernen.



Sie überlegen das erste Mal, eine Psychotherapie zu machen und wissen nicht, wie diese abläuft?

Eine Psychotherapie gliedert sich in die folgenden Phasen/ Abschnitte:

  • Das Erstgespräch (1 Stunde): Dieses dient zum gegenseitigen Kennenlernen. Ich erfahre zum ersten Mal, weswegen Sie eine Psychotherapie machen wollen und Sie bekommen einen ersten Eindruck von meiner psychotherapeutischen Arbeitsweise.

  • Die Anamnese (ungefähr 2 bis 5 Stunden): Hier gehen wir Ihre ganze bisherige Lebensgeschichte durch von der frühen Kindheit bis heute. Dadurch bekomme ich einen besseren Überblick über Ihr Leben.

  • Die Psychotherapie (ungefähr 50 bis mehrere hundert Stunden): Ab hier ist Thema, was auch Immer Sie zum Thema machen wollen. Dabei kann es um alles gehen. Von etwas, das Sie seit Ihrer Kindheit beschäftigt bis hin zu einem Gedanken, der Ihnen auf dem Weg zur Therapie gekommen ist.

  • Abschluss der Psychotherapie (ungefähr 1bis 10 Stunden): Hier bringen wir die Therapie zu einem guten und runden Ende. Wir lassen die Psychotherapie und was sie in ihrem Leben verändert hat Revue passieren. Oft wird gegen Ende der Therapie auch die Häufigkeit der Therapiestunden reduziert z.B. auf eine Stunde alle 14 Tage. Somit können Sie sich leichter an die Zeit nach Ihrer Psychotherapie gewöhnen.



Meine psychotherapeutische Praxis in Wien, wo Ihre Hochsensibilität Platz hat

Sie finden meine psychotherapeutische Praxis in 1100 Wien Favoriten. Die Praxis ist nur drei Busstationen von der U1 Reumannplatz entfernt.

In nur drei Busstationen sind Sie mit der Linie 7a vom Reumannplatz in der Davidgasse. Von dort aus ist es nur eine Ecke weiter und Sie landen in der Fernkorngasse 56.

Auch können Sie die Straßenbahnlinie 6 nehmen bis zur Station Wien Nielreichgasse. Von dort ist es nur zwei Ecken weiter bis Sie wieder in die Fernkorngasse und damit zu meiner Praxis kommen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es von Wien Reumannplatz nur gut 10 Minuten bis zu meiner Praxis in der Fernkorngasse 56.