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Raphael Höfinger

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision

Rahmenbedingungen

Damit Ihre Therapie hier in meiner Praxis reibungslos verläuft, möchte ich Ihnen hier ein paar Rahmenbedingungen erklären. So kennen Sie sich auch gut aus und haben alle wichtigen Informationen, damit Sie gut in Ihre Therapie starten können.

Sitzend oder Liegend?

Nachdem ich eine psychoanalytische Therapiemethode erlernt habe, gibt es für Sie die Möglichkeit, die Therapie sitzend oder liegend zu machen. Beides hat seine Vorzüge, die ich Ihnen hier kurz erkläre.

Beim Sitzenden Setting spielt es vor allem eine Rolle, dass Sie und ich einander ansehen können, während der Therapie. Das hat vor allem einen Vorteil, wenn es in Ihrer Therapie um verschiedenste Arten von Beziehungsthemen geht (Beziehung, Freundschaften, Familie…). Für Beziehung braucht es Blickkontakt. Das sitzende Setting ist daher besonders gut für sogenannte Korrektive Erfahrungen. Das bedeutet, wenn Sie die Therapie als eine Art Trainingsfeld für Ihre Beziehungen außerhalb der Therapie nutzen möchten.

Das liegende Setting wiederum hat als markantes Merkmal, dass es eben keinen Blickkontakt gibt. Sie liegen auf der Couch und ich als Ihr Therapeut sitze außerhalb Ihres Blickfeldes. Dies hat den Effekt, dass Sie sich nicht so sehr mit meinem aktuellen Gesichtsausdruck beschäftigen müssen. Kein, „was denkt sich mein Therapeut nur, wenn ich ihm das erzähle?“. Somit können Sie viel freier und unbeschwerter über alles sprechen, das Sie beschäftigt und Ihnen durch den Kopf geht. Zusätzlich ist das liegende Setting für die meisten Menschen auch noch entspannend. Das alles führt dazu, dass das liegende Setting besonders gut geeignet ist für reflexives Arbeiten. Wenn Sie also herausfinden wollen, „warum ist das so in meinem leben?“ und „wozu mach ich das gerade?“. Für das tiefe Graben in Ihrem Unbewussten ist daher das liegende Setting besonders prädestiniert.


Die Frequenz Ihrer Psychotherapie

Eine Psychotherapie findet üblicherweise einmal pro Woche statt. Die Regelmäßigkeit ist wichtig für den Erfolg der Psychotherapeutischen Behandlung.


Für besonders intensives Arbeiten und bei starken psychischen Erkrankungen bzw. beim liegenden Setting immer, ist eine höhere Frequenz von 2 bis 3 mal pro Woche geeignet.

Die Therapiemotivation

Für eine erfolgreiche Therapie ist es auch wichtig, dass Sie die Bereitschaft und Motivation haben, sich intensiv mit Ihrem Innen- und Außenleben auseinanderzusetzen und auch auf unangenehme oder sogar schmerzhafte Stellen dessen zu blicken. Ich unterstütze und begleite Sie gerne auf diesem Weg.

Therapiedauer

Die Therapie dauert so lange, bis Sie ihre in der Therapie gesteckten Ziel erreicht haben bzw. sich Ihre Symptome aufgelöst haben. Die insgesamte Dauer ist daher sehr individuell und kann von ein paar Monaten bis hin zu mehreren Jahren reichen.

Verschwiegenheit

Als Psychotherapeut bin ich meinen Patient*innen gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Verschwiegenheit ist gesetzlich durch das Psychotherapiegesetz verankert. Einen Link dazu finden Sie auf meiner Links-Seite.

Es gibt einige wenige Ausnahmen bei der Verschwiegenheit, welche ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Die zentralste dabei ist im Falle von Selbst- oder Fremdgefährdung. Dies bedeutet, dass in Situationen, wo es um die Abwendung einer Gefahr für Sie oder eine andere Person geht, die Schweigepflicht nur bezüglich dieser ganz bestimmten Situation aufgehoben ist.

iAuS – in Ausbildung unter Supervision

Die zweite zentrale Ausnahme von der Schweigepflicht geht daraus hervor, dass ich ein Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision bin. Das bedeutet, ich befinde mich noch in Ausbildung bzw. gegen Ende meiner Ausbildung und habe bereits die Berufsberechtigung erlangt. Auf Grund dessen, dass ich meine Ausbildung noch nicht ganz abgeschlossen habe, bin ich verpflichtet, regelmäßig Supervision in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet, dass ich regelmäßig zu einem/einer sehr erfahrenen Psychotherapeut*in gehe um meine laufenden Therapien zu besprechen (zu supervidieren). Dies dient der Qualitätssicherung der Therapien, bis ich fertig ausgebildet bin. Es kann daher sein, dass ich in der Supervision auch über Ihre Therapie spreche. Alle Personen, die diese Therapieinhalte in der Supervision hören (Supervisor*in und Ausbildungskolleg*innen) sind ebenfalls zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dessen, dass ich ein Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision bin ist, dass die Kassen keinen Kostenzuschuss für die absolvierten Psychotherapieeinheiten gewährt. Aus diesem Grund ist mein Honorar im Vergleich zu eingetragenen Psychotherapeut*innen um den Kostenzuschuss niedriger.